FestivalPilot Pro gab es bisher nur als Jahresabo. Das passt gut, wenn du über die Saison auf mehreren Festivals unterwegs bist. Es passt schlecht, wenn du einmal im Jahr aufs Wacken fährst und den Rest des Jahres nichts davon brauchst. Für ein einziges Wochenende ein Jahr zu bezahlen fühlt sich verkehrt an — und das haben wir auch so gehört.
Deshalb gibt es jetzt den Festival Pass
Du wählst ein Festival, kaufst einmal, fertig. Alle Pro-Funktionen sind für genau dieses Festival freigeschaltet: Live-Modus, Wetter pro Set und Bühne, Wegzeiten zwischen den Bühnen, smarte Empfehlungen, Push-Hinweise bei Zeitplan-Änderungen, Packliste, Schrittzähler und dein Recap danach.
Freigeschaltet ist der Pass von einem Tag vor Festivalbeginn bis einen Tag nach dem Ende — also über die gesamte Anreise und den Heimweg hinaus.
Und das Wichtigste: Es ist kein Abo. Nichts verlängert sich, nichts muss gekündigt werden, in einem Jahr passiert nichts. Ein Kauf, ein Festival.
Wann lohnt sich trotzdem der Saison-Pass?
Ganz einfach: ab dem zweiten Festival. Der Jahres-Pass schaltet Pro für alle Festivals der Saison frei und kostet ungefähr so viel wie zwei Festival Pässe. Wer im Sommer zu mehr als einem Wochenende fährt, fährt damit günstiger. Wer nicht, nimmt den Festival Pass — und zahlt nur für das eine Wochenende, um das es geht.
Beides steht in der App nebeneinander. Du entscheidest, wir drängen dich zu nichts.
Was sonst noch neu ist
Der Live-Modus zeigt dir jetzt auf einen Blick, was gerade auf allen Bühnen läuft — und das Wetter steht direkt im Tagesplan, statt in einem eigenen Tab. Im Bühnenplan leuchtet das laufende Set, und Empfehlungen sind als solche gekennzeichnet. Im Festival-Hub legst du dein Festival mit einem Tipp als Standard fest. Und gekaufte Tickets kannst du abhaken — dann verschwindet auch der Hinweis.
Dazu jede Menge frische Lineups: North Sea Jazz, Electric Castle, Vieilles Charrues, Pukkelpop, Sziget, Summer Breeze und Deichbrand 2027.
Und jetzt das offene Wort an alle auf Android
Wenn du FestivalPilot auf einem Android-Gerät hast, wirst du von alldem hier noch nichts sehen. Die letzte Version, die es in den Play Store geschafft hat, ist 2.2 vom Juni. Der Band Hub, der Live-Modus, der Festival Pass — alles steckt seitdem in der Prüfung fest. Und eine Wear-OS-App gibt es bislang gar nicht.
Das lag nicht an Google, sondern an uns. Zwei Dinge waren schlicht nicht in Ordnung: Die Zugangscodes, mit denen die Prüfer unsere Pro-Funktionen testen sollten, waren aufgebraucht — sie kamen also gar nicht erst rein. Und unsere Wear-OS-App zeigte allen ohne Pro nur einen Kaufhinweis statt einer echten Funktion. Beides berechtigte Beanstandungen, beides inzwischen behoben: Die Uhr hat jetzt eine vollwertige kostenlose Ansicht, und für die Prüfung gibt es einen sauberen Zugang, der nicht mehr ablaufen kann.
Für dich heißt dieser Stau leider auch: Zwei Fehler, die längst repariert sind, stecken weiter in der Version auf deinem Handy.
Der eine trifft das Einrichten. Auf einigen Android-Geräten bleibt die App bei „Schritt 3 von 4” dauerhaft hängen — wer das erwischt, kann FestivalPilot gar nicht erst benutzen. Wir haben die Ursache gefunden und behoben, aber der Fix sitzt ausgerechnet in der Version, die nicht durchkommt. Wenn du deswegen aufgegeben hast: Es lag nicht an deinem Gerät, und du bekommst es mit dem Update automatisch weg.
Der andere trifft die Daten. In 2.2 kommen Aktualisierungen nicht zuverlässig an. Wir pflegen laufend Spielpläne nach, korrigieren Setzeiten und ergänzen Lineups — auf Android erreicht dich das derzeit nicht verlässlich. Wenn also eine Running Order bei dir nicht stimmt, obwohl das Festival sie längst korrigiert hat: Das liegt weder an dir noch an unseren Daten, sondern an der installierten Version.
Die Version, die gerade zur Prüfung liegt, räumt all das auf einmal aus: Band Hub, Live-Modus, Festival Pass, der behobene Startfehler, funktionierende Daten-Updates — und endlich die App für die Uhr. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass der Stau damit vorbei ist.
Danke fürs Dranbleiben. Wer sich in den letzten Wochen gefragt hat, warum sich nichts tut: Das war der Grund. Und danke an alle, die uns den Onboarding-Fehler gemeldet haben, statt einfach zu deinstallieren.
Wie geht’s weiter?
An der nächsten Version arbeiten wir schon, und sie dreht sich um das, was nach dem Festival kommt.
Dein Wrapped gibt es bisher pro Festival. Als Nächstes bekommst du die ganze Saison in einem Bild: alle Festivals des Jahres zusammengerechnet, mit den Acts, die du gesehen hast, deinen Höhepunkten und den Zahlen dahinter — zum Teilen, wenn du magst.
Und der Rückblick pro Festival wird deutlich ausführlicher: Wie sich deine Bewertungen verteilt haben, welcher Tag der stärkste war, deine Top- und Flop-Momente, ein Wetter-Rückblick und der Vergleich mit dem Vorjahr.
Mehr dazu, wenn es so weit ist.
FestivalPilot 2.4.1 ist ab sofort im App Store, bei Google Play in Kürze. Kostenlos, offline, ohne Account.